Monatsarchiv: April 2009

Guter Rat ist nicht teuer – Heuschnupfen-Ratgeber

Frühling ist für viele Heuschnupfenzeit und damit Zeit des Leidens. Die moderne Medizin hat mittlerweile Medikamente auf den Markt gebracht, die die allergischen Reaktionen und die damit verbundenen Beschwerden mildern.

Es gibt einige Tipps für die Zeit des Pollenflugs, die dem Pollenallergiker angenehmere Tage bescheren können.

Generell sollten sich Betroffene an die Pollenflugvorhersagen richten, die in den öffentlichen Medien zu finden sind.

Es ist wichtig, dass sich Menschen mit Heuschnupfen an den Tagen, die sich durch starken Pollenflug auszeichnen, nicht viel im Freien aufhalten. Besonders sind anstrengende Tätigkeiten wie Sport oder das Arbeiten im Freien zu vermeiden, da dadurch vermehrt die ungeliebten Pollen in die Luftwege geraten können.

Beim Autofahren sollten die Fenster geschlossen bleiben und auch die Lüftung ausgeschaltet werden, so dass Pollen nicht in das Fahrzeug vordringen. Im Fahrzeughandel sind auch spezielle Pollenfilter erhältlich.

Stadt und Land bieten unterschiedliche Tageszeiten, in denen der Pollenflug am stärksten ist. Städter sollten ihre Wohnung morgens lüften und Landbewohner abends.

Für eine ruhige Nacht sorgt abendliches Haarewaschen und das Ablegen der Straßenkleider vor dem Schlafzimmer.

Gegen tränende Augen hilft eine Sonnenbrille.

Urlaub in der Zeit außerhalb der Pollenflugzeit ist Garant für Erholung, die gerade für Allergiker besonders wichtig ist. Allergenarme Urlaubsgebiete sind das Meer oder das Gebirge.

Für Pollenallergiker ist das Wissen um Pflanzen wichtig, die Allergien auslösen können.

Das beifußblättrige Traubenkraut und der Beifuß wachsen auf Schutt- und Brachflächen und sind Pflanzen, die sehr stark Allergien auslösen können. Die Birke ist eine der bekanntesten stark allergieauslösenden Pflanzen und hat mit vielen anderen Pflanzen Kreuzreaktionen. Der Ampfer, die Brennnessel, die Buche, die Hainbuche und die Eiche sind wenig allergieauslösend, ebenso die Kiefer, die Ulme und die Pappel. Wegerich und Weide bieten auch nur eine geringe allergieauslösende Potenz. Die Erle und die Esche hingegen wirken ebenso wie die Hasel stark allergieauslösend. Am stärksten ist die Wirkung von Gräsern und auch von Roggen auf die Betroffenen.

Medizin und Forschung haben den Themenkreis Allergie mittlerweile recht ausgiebig erforscht und es stehen verschiedene Medikamente zur Linderung der Beschwerden zur Verfügung.

Stark bei Allergien ist Cetirizin mit schneller Wirkung bei einmaliger Anwendung am Tag. Der Wirkstoff Cetirizindihydrochlorid kann innerhalb einer Stunde die allergischen Symptome lindern und besitzt ein breites Wirksprektrum bei Juckreiz, allergischem Schnupfen und asthmatischen Beschwerden und ist auch für Kinder verträglich.

Das Antihistaminikum Lorano hilft durch seinen Wirkstoff Loratadin bei Heuschnupfen und den üblichen Begleiterscheinungen. Es schwächt die allergischen Reaktionen ab und eignet sich besonders bei akuten Beschwerden ohne müde zu machen.

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